Local Sadhana Challenge – 40 Tage gemeinsam meditieren.

Mach mit beim Local Sadhana Projekt – 40 Tage gemeinsam meditieren!
vom 11.11. – 20.12.12, jeden Morgen um 6:00 Uhr.

Am kommenden Wochenende feiert das Kundalini Yoga Zentrum München sein 5-jähriges Bestehen und seit 5 Jahren wird im Zentrum kontinuierlich tägliches Sadhana angeboten. Wir sind uns sehr sicher, daß die tägliche Praxis ein wesentlicher Grund für den Erfolg des Zentrums ist, quasi unser „Geheim“-Rezept. Diese positive Erfahrung bestärkt uns darin, nun ein besonderes „Local Sadhana“ Projekt zu starten: Am kommenden Sonntag, den 11.11.2012 starten wir eine gemeinsame 40 Tage Meditation, zu der wir dich sehr herzlich einladen. Inspiriert

hat uns das Global Sadhana Projekt von Spirit Voyage, das täglich weltweit eine große Zahl von Menschen in einer gemeinsamen Meditation verbindet und erhebt. Es ist ein optimaler Zeitpunkt für dieses Sadhana, das am 20.12. enden wird, genau einen Tag vor dem finalen Startpunkt ins Wassermann-Zeitalter am 21.12.12.

Wir werden also jeden Morgen eine spezielle Meditation zusammen machen. Das Sadhana startet wie immer um 5:30 Uhr mit dem Japji und um Punkt 6:00 Uhr wird nach dem Einstimmen die „Local Sadhana“ Meditation angeleitet werden. Wenn du es nicht schaffst, ins Zentrum zu kommen, kannst du natürlich auch zuhause praktizieren. Idealerweise auch um 6:00 Uhr morgens, um dich in das gemeinsame Feld einzustimmen und tragen zu lassen. Denn wenn wir gemeinsam meditieren, vervielfacht sich die Wirkung und es ist viel leichter durchzuhalten. Du kannst die Meditation auch zu einem anderen Zeitpunkt des Tages ausführen, wenn du mal verschlafen solltest. Sehr wichtig ist, daß du sie wirklich jeden Tag ohne Unterbrechung machst.

Hier kannst du dich anmelden. Du bekommst motivierende und inspirierende Emails zur Unterstützung der 40 Tage Sadhan und alle Infos rund um das Local Sadhana Challenge.
Die Anleitung für die Meditation kannst Du hier als pdf herunterladen.

Warum gerade 40 Tage? Es gibt einen 40-Tage Rhythmus in Körper und Geist. In 40 Tagen beständiger täglicher Praxis lässt sich eine Gewohnheit verändern. Wir verfeinern und vertiefen die Wirkung der Meditation, indem wir sie allmählich zu meistern beginnen und können dann auch in unbewussten Zuständen auf ihre spezielle, in uns verankerte Seinserfahrung zurückgreifen.

Während der Zeit des „Local Sadhana“ werden an den Wochenenden besondere Highlights und Sangat (=Gemeinschaft) Events angeboten werden (Sadhana mit Live Musik, gemeinsames Frühstück etc.). Näheres bald mehr. Die neuesten Infos dazu findest du auch auf unserer facebook Seite.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Du beim „Local Sadhana“ mitmachst und Teil der Sangat wirst! Berichte uns von deinen Erfahrungen, Schwierigkeiten, Höhenflügen,  und teile deine Inspirationen und Einsichten mit allen. Das Schöne an der  Sangat ist, daß du die direkte Erfahrung machen kannst, daß jeder den anderen unterstützt und selbst Unterstützung erfährt, wenn es nötig ist.

Für unsere erste „Local Sadhana Challenge“ haben wir die folgende Meditation ausgewählt:

Meditation für Freude, Bestimmung und Kreativen Fluß im Leben
September 25, 1978

HALTUNG:
Sitze in einfacher Haltung oder einer anderen meditativen Haltung, mit geradem Rücken und ziehe die Nackenschleuse.

AUGEN:
Geschlossen oder 1/10 geöffnet

MUDRA:
Schließe die linke Hand zur Faust mit dem Daumen nach innen. Halte den Daumen mit einem festen, aber nicht schmerzhaften Griff fest. Schließe die Finger der rechten Hand um die linke Faust herum. Platziere den rechten Daumen mittig auf der linken Faust auf die Stelle zwischen Daumen und Fingern. Lass das Mudra bequem im Schoß ruhen und achte darauf, die Hände fest geschlossen zu halten während der gesamten Meditation. Dieses Mudra ist ein Tantra: es ist eine kontrollierte Kombination der Polarität, was auf den Mind (Geist) wie ein Samen wirkt, mit du Stille in ihn einpflanzst und die Fähigkeit, sich selbst zu beobachten.

MANTRA:
Atme tief ein und chante das Mantra 3x auf einen Atemzug. Es kann monoton oder leicht tonal gechantet werden. Die Geschwindigkeit ist schnell, lyrische oder ausgedehnte, musikalische Muster sind dabei nicht angebracht.

Haree Naam Sat Naam Haree Naam Haree,
Haree Naam Sat Naam Sat Naam Haree

ZEIT:
11 Minuten, 31 Minuten oder länger

UM ZU BEENDEN:
Atme tief ein und halte den Atem kurz eingeatmet. Dann atme aus. Wiederhole das 3x. Dann atme ein und strecke die Hände nach oben und öffne und schließe die Fäuste dabei. Atme aus und entspanne.

MUSIK:
Eine empfehlenswerte Aufnahme des Mantras ist von Ashana auf „The Crystalline Path Hari Nam Sat Nam“ und kannst du dir hier anhören oder hier herunterladen.

Hinweise für die Praxis und Meisterschaft
Mit dieser Meditation kultivieren wir unser kreatives Bewußtsein und kosten die Freude und Wonne des Selbst. Yogi Bhajan hat oft gesagt, daß ohne dieses Gefühl der Freude das Leben ohne Geschmack ist. Kundalini Yoga und Meditation erweckt und erfreut unser wahrnehmendes Selbst (=Sensory Self), so daß wir die Subtilität, die Bewegung und den Ausdruck unseres eigenen Bewußtseins spüren können. Das Leben fordert uns mit Zerstreuung und Kleinteiligkeit heraus. Wir können seinen Facettenreichtum und seinen unaufhörlichen Wandel besser genießen, wenn wir ein Bewußtsein und eine Haltung kultivieren, mit der wir die Polaritäten kontrollieren können, die die Beschaffenheit unseres Lebens erzeugen.

Diese Meditation benützt das Ashtang Haree Naam Mantra. Wenn du es praktizierst, kannst du dich selbst in seinen Rhythmus und in sein Atemmuster für 11 Minuten, 31 Minuten oder auch viel länger hinein begeben. Wenn du es meisterst, kann es dich in einen Zustand der Freude, der Verzückung und von Turiya bringen.

Das Mantra ist eine perfekte Erfahrung von Fluß und Präzision, Kreativität und Disziplin. Es hellt die Stimmung auf. Es ist ein Gegenmittel gegen jede Art von negativem Selbstgespräch, das dich wie in einer Festung der Selbstbegrenzung gefangen halten kann.

Die Hände sind in einem Mudra verbunden, das sich sehr stabil und gehalten anfühlt. Während der ganzen Meditation, stellt sich ein Gefühl von Leichtigkeit ein; es ist ein Zustand von Sahej oder einfachem Fließen. Es gibt keine große Anstrengung. Es ist eine rhythmische Beziehung, die große Auswirkung hat, Atemzug für Atemzug, wie Wellen, die ans Ufer schlagen.

Während du chantest, bleibe dir der Klänge bewußt, die du erzeugst. Halte ein sensibles Feld des wahrnehmenden Bewußtseins aufrecht und werde dir der subtilen Energie Bewegungen gewahr, die zwischen deinem Zentrum der Ruhe, deiner Seele, und deinem Mind (Geist) hin und herspielen. Bemerke, wie der Naad des Mantras permanent die Energie in deinem Soma (Zellkörper) verändert. Laß jedes Gefühl von Anstrengung los. Genieße die Empfindung des Bewußtseins und das Gefühl jeden einzelnen Momentes, der in dir reift und aufblüht.

Diejenigen, die dieses Mantra praktiziert haben, erklärten es zu einem Befreier. Sie sagten, daß sogar wenn dein Karma dir eine menschliche Geburt verwehrt hat und du als Esel inkarnieren mußtest, nur durch das einfache Hören des Mantras in deinem Herzen, hätte es die Kraft, dich zu befreien und dich zu einer menschlichen Geburt zu erheben. Wenn du tief in dieses Mantra eintrittst, erreichst du einen natürlichen Zustand der Selbstvergessenheit und Verzückung. Dies ist Turiya, das Über-Bewußtsein; ein Zustand der vollkommenen Neutralität und Bewußtheit.

Dieses Stadium der Meditation sensibilisiert dich für Rasa, die Freude des Bewußtseins an sich selbst. Dieses tiefe Vergnügen bringt dich dazu, von deinem Bewußtsein aus zu leben an Stelle von unbewußten Gewohnheiten. Durch anmutige Selbst-Kontrolle reifst du zu einer inneren Haltung heran, in der du authentisch jeden Moment umarmen kannst.

Quelle: „The 21 Stages of Meditation.“ von Gurucharan Singh Khalsa, KRI 2012

 

 

 

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